(zwei)schneidige Elektromobilität

Unbeirrt verfolgt die Bundesregierung seit Jahren die Richtung des aufrichtigen Umweltschutzes

Alleine, Sie steht wie Don Quijote vor den Windmühlen. Die beratungsresistenten Autokäufer ignorieren die mit satten Subventionen gesponsorten E-Mobile. Der Marktanteil beträgt inzwischen mit den Hybridmodellen brutale 0,3% am Gesamtbestand.

Das kann ja wohl kaum an der Reichweite liegen. An sonnigen Tagen mit Rückenwind sind bei reinen Elektromodellen sportliche 300 km machbar, wenn man das Radio nicht zu laut macht und keine Klima benutzt.

Ja, ok. Der Tankvorgang eines Verbrenners dauert mit Kaffee und Eis bis zu 20 Minuten und sorgt damit für mindestens 500 km Reichweite. Aber dafür kann man in den 17 Stunden Ladezeit eines E-Golf am Lichtstrom Eis, Kaffee, Chillen, Chatten und Pennen erledigen. Arbeiten wird generell überbewertet!

Als kleinlich ist zu bewerten, eigentlich schon fast gemein, wenn die Unbelehrbaren behaupten, dass der Strom für das E-Mobil seinerseits beträchtliche Umweltlasten nach sich zieht. Das bisschen CO² der Kohlekraftwerke zur Stromgewinnung geht doch dann nur bei denen in die Luft und nicht beim E-Auto.

Das sollen ja künftig dann Windräder übernehmen. Was aber, wenn dann Flaute ist? Fahren wird wohl generell überbewertet. Zum Glück hat jedes Dorf eine Grundversorgung über die massenhaft vorhandenen Krämerläden. Da hol ich mir dann das Nötigste eben mit dem Fahrrad.